out in the streets
all die kleinen zeichen in den strassen - die (neuerwachte) wachsende (sub)kultur, der kleinen kunstformen (street art), aber auch (polit.) botschaften und versuche öffentlich zeichen zu setzen - gz öffnet die augen für all die - oft ganz kleinen - vergänglichen (piktografischen) zeichen, die sie in den strassen der städte findet. kleine bilder, schablonengraffitis, geklebetes, geschriebenes, gemaltes etc. an häuserwänden u.a. die entzücken, zum nachdenken anregen, erfreuen, aber auch entsetzen können ... gleichsam ein kleiner kaleidoskop-spiegel des lebens.
so erwarb sie im herbst 2006 eine kleine digitalkamera, um stets gewappet zu sein, die vergänglichen bilder, die ihr über den weg laufen, einzufangen und zu konservieren (nicht mehr nur auf videostills oder handyfotos beschränkt zu sein) so entsteht immer mehr ein konzept der endlosen reihe - serielle spurensicherung und work in progress ... auch hier geht es weniger um perfekte technik als arbeitswerkzeug, sondern wieder einmal mehr um die authentizität und die idee ... und das anliegen, den betrachter zu animieren in zukunft selbst wieder nicht nur schauend, sondern auch sehend, seiner wege zu gehen ...
wobei sich auch maßstäbe verschieben, denn winzigkleines wird genauso groß, wie großflächiges - die linse sensibilisiert nicht nur die wahrnehmung, sondern sie verändert auch dimensionen ...
"wir schauen nur, aber wir sehen nicht." a. tarkowskij
hirnzucken









